vom 14. März 2006 - erschienen in der Neuen Presse Hannover
Mutti hat einen Türken als Lover, und nun sollen beide Familien zusammenziehen, so richtig unter einem Dach. Sohn Nils, der Jüngste, trägt es männlich gelassen. Schwester Lena, 16 und mitten in der Pubertätskrise, ist entsetzt. Aber auch auf der anderen Seite, beim flotten Jung-Macho Cem und der streng religiösen Yagmur, herrscht nicht nur eitel Freude.
Der zuletzt mit „Sophie - Braut wider Willen“ klar definierte Drang der ARD zur Verjüngung des Programms wird fortgesetzt: Die frisch-fröhliche neue Vorabendserie „Türkisch für Anfänger“ (zunächst 12 Folgen ab 14. März, di. - fr. um 18.50 Uhr) hat im Gegensatz zu der gefloppten Telenovela allerdings beste Chancen, an den einstigen Sender-Erfolg „Berlin, Berlin“ anzuknüpfen.